Im Bereich des Baus und Einbaus von modernen Geländern hat sich so einiges getan. Sicher, es gibt natürlich auch heute noch alt hergebrachte Geländer, die nach wie vor eingebaut werden und in vielen Bereichen Stand finden. Doch im Zuge der Weiterentwicklung besonders in diesem Bereich hat sich so einiges getan. Nicht nur die Vielfalt der Möglichkeiten steht Bauherrn und Eigenheimbesitzern zur freien Verfügung. Auch die vielen unterschiedlichen Designs und Modelle lassen heir keine Wünsche offen. Von der Verschiedenheit der Materialien, bis hin zur Anwendung an sich. Es gibt nichts, was es nicht gibt und dennoch bringen alle Geländerarten und Formen Eines gemeinsam mit sich: Sicherheit und Komfort auf ganzer Linie.
Sicherheit und Vorschriften
Grundlegend nutzt das noch so schöne Geländer nichts, wenn man in Sachen Sicherheit nicht zu 100 Prozent Rücksicht beim Einbau genommen hat und auch bei der Statik nicht ganz genau gearbeitet hat. Dies rächt sich immer, besonders dann, wenn man dann auch noch die gängigen Vorschriftmaßnahmen für den Einbau und Aufbau eines Geländers übersieht und sie nicht maßgeblich einfließen lässt. Da spielt die richtige Höhe und der richtige Abstand der einzelnen Elemente und Stäbe eine gewichtige Rolle, wie aber auch die Fixierungen und die Statik an sich. Das betrifft auch die Anbringung insbesondere der Elemente und der Haltepunkte, auch selbst die Rohrbögen müssen vorschriftsmäßig angebracht und normgerecht sein. Auch der Abstand allein zwischen den einzelnen Stäben oder den verschiedenen Füllelementen darf hierzulande maximal 12 Zentimeter breit sein. Dies ist besonders wichtig, damit sich Kleinkinder nicht durch die Stäbe zwängen können, oder durchfallen können. Die Richtlinien für den hier gängigen Einbau fürs Geländer sind klar definiert und so muss man auf jeden Fall immer bei einer so genannten Absturzhöhe von einem Meter ein Geländer auf dieser Fläche anbringen. Beträgt aber die Absturzhöhe zwölf Meter und mehr, muss man auch das Geländer dementsprechend erhöhen. Die Mindesthöhe von 90 Zentimetern muss eingehalten werden und von Bundesland zu Bundeslaud können diese Vorgaben sogar variieren, bei noch höheren Vorhaben muss das Geländer sogar verpflichtend 1,10 Meter hoch sein.
Bei Hausrenovierungen und dem Vorhaben ein Geländer anzubringen, muss man sich in der jeweiligen Kommune über die Vorgaben und Richtlinien schlau machen und auch die Profis auf diesem Gebiet befragen und sie ins Boot holen. Denn wenn es um Statik, Sicherheit und Korrektheit in Bezug auf Vorschriften geht, sind sie die Meister mit dem richtigen Konw-how auf diesem Gebiet und stehen beratend, wie auch tatkräftig zur Seite. Befolgt man allein diese ersten Schritte, kann in der Regel nichts schief gehen und man kann recht schnell zu einem schönen und sicheren Geländer gelangen. Tipp: Wenn Kinder im Haus sind, sollte man auf den Einbau von Querstreben verzichten, denn diese verleiten automatisch zum Hochklettern und Hoch-hangeln.
Sicherheit beim Handlauf
Auch in puncto Handlaufanbringung muss und sollte man unbedingt einige Aspekte beachten und berücksichtigen. So sollte im Idealfall der Durchmesser des Handlaufs zwischen 2,5 und 6 Zentimeter sein. Denn Fakt ist, dass ein zu schmaler Handlauf, wie auch ein zu breiter die Greifbarkeit erschwert. Im Notfall beim Ausrutschen und Fehltreten, ist das in Sekunden schnell Umgreifen Lebensnotwendig. Der Mindestabstand von fünf Zentimetern zur Wand sollte hier ebenfalls in Betracht gezogen werden. Eine zu dichte Anbringung des Handlaufs ist ebenso kontraproduktiv, wie der viel zu weite Abstand. Übrigens: Auch die Belastbarkeit als solches des Geländers ist von Typ zu Typ verschieden, auch dies muss man beachten.
Die Vielfalt der unterschiedlichen Geländerformen und Montagen
Grundsätzlich kann man heute sagen, dass es wirklich für jeden Anspruch das passende Geländer gibt. Allein die unterschiedlichen Formen der Anbringungen sind breit vertreten. So kann man letztlich auch bei einem noch so engen Winkel und geringen Platzvorkommen ein Geländer anbringen. Die Breite und Höhe richtet sich nach vielen Kriterien, doch am Ende kann man durch die Vielfalt der einzelnen Modelle und Designs ziemlich gut variieren und dem Geländer am Ende die eigene, individuelle Note mit auf den Weg geben. Soll das Geländer auf den Boden direkt aufgesetzt montiert werden, oder an der Stirnseite und seitlich, oder eingestemmt werden, kann eine große Auswirkung auf die Statik mit sich bringen. Der Untergrund und die Bodenplatte müssen aus lückenlosem Beton bestehen und auch aus absolut massivem Holz. Grundsätzlich sollte man bei einer Montage im Outdoorbereich auf witterungsbeständiges Material setzen. Hier eignet sich der feuerverzinkte Stahl am besten. Rostfrei und ungemein langlebig, wie eben auch witterungsbeständig ist dieses gängige Material. Zudem lässt sich Stahl auch prima in allen gewünschten Farben streichen.
Holz oder Stahl?
Diese Frage stellen sich viele Geländebauer, doch am Ende entscheidet die Optik und auch die Überlegung, inwieweit man bereit ist das Geländer zu pflegen und zu reinigen. Holz ist ein Naturprodukt, welches sich ausdehnen und zusammenziehen kann. Dadurch entstehen Risse und Spalten, in die Feuchtigkeit gelangen kann. Das Holz modert schneller dahin, als einem lieb ist. es sei denn, man streicht und schützt es regelmäßig mit einer atmungsaktiven Holzschutzlasur. Grundsätzlich wird Holz gerne im Gartenbereich genutzt, aber auch als Geländer auf Balkonen an Häusern, die schöne bemusterte Holzgeländer richtig gut stehen und traditionell womöglich auch der Region entsprechend angepasst werden. Einem schönes Schwarzwaldhaus beispielsweise steht ein Geländer aus Stahl ebenso wenig, wie dem Bauernhaus. Hier ist Holz ein idealer und schöner Partner.