Street-Couture – die Guerilla-Modenschau der friendly society
Von links nach rechts, obere Reihe zuerst: Sheila Wolf, Eden Berlin, Susanne Pelke, Katharina Borchert, Jewels Good. Darunter: Betty Deinemaid, Stephie Strumpet, Anne Pätzold, Jasminthestrange, Jen Berlin. Ganz links der Inhaber der Friendly Society: Gregor Marvel Wyrwich. Alle Fotos: Jasminthestrange.
Im Rahmen der Fashionweek zeigen renommierte Designer halbjährlich ihre mal mehr oder weniger trag- oder bezahlbaren Kollektionen, um verwöhnten Stadtkindern einen neuen Ansporn zu geben, ihr hart verdientes Bares in trendy Klamotten zu investieren. Dass es aber auch ungezwungener, bunter und vor allem lebensnaher geht, zeigen viele kleine Nebenveranstaltungen wie beispielsweise der Fashion Walk der Friendly Society in der Griebenowstr. 23 in Berlin-Mitte.
Friendly Society steht für ein ModeKunstKultursalon mit Café, welcher seit 2003 verschiedenste kleine Designerlabel aus Berlin präsentiert. Bei Gregor Marvel und Christian Heinrich, den beiden Betreibern des symphatischen Concept Stores, kann man sich sein eigenes Designeroutfit zusammensamplen. In regelmäßigen Abständen gibt es hier außerdem Live-Auftritte von Interpreten unterschiedlichster Musikstile, von Elektro über Folk bis hin zu Jazz.
Unter der Prämisse, den Zirkus in die Stadt zu bringen und jungen aufstrebenden Designern die Chance zu geben, ihre Kreationen dem gewöhnlichen Fußvolk näher zu bringen, veranstaltete die friendly society vergangenen Samstag eine Art Guerilla-Modenschau.
An dem Spektakel, das die Kastanienallee kurzerhand in einen Laufsteg umfunktionierte, nahm erstmalig auch die junge DIY-Designerin JasminTheStrange teil. 10 verschiedene Models, von Diva bis zum Mädel von nebenan, trugen ihre ausgefallenen und aparten Haarschmuckkreationen und Fascinators zur Schau. Zu Bestaunen gab es vom Obsthut bis zum erst kürzlich einem Piraten entwendeten Papageien auf der Schulter alles, was die Street- und Vintage-Couture hergibt. JasminTheStrange beschränkt sich allerdings nicht ausschließlich auf dieses Gebiet, wie ein Blick in die Verkaufsplattform Dawanda verrät.
In ihrem Shop bietet die Jungdesignerin außerdem Ausflüge in die Welt der Stulpen, Kleider und eine weite Spanne verschiedenster Accessoires an, jedes davon garantiert einmalig, handgemacht und mit viel Liebe zum Detail erdacht und umgesetzt. Da Jasmin nach eigenen Angaben Herausforderungen liebt, arbeitet sie auch oft nach Anfrage. Dabei hat sie den Anspruch, die Individualität und den Stil der jeweiligen Person bestmöglich herauszukitzeln und umzusetzen. Die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse und Präferenzen ihrer Klientel einzugehen, hat Jasmin in ihrer Ausbildung zum MakeUp-Artist erworben und über die Jahre hin verfeinert.
Jasmins “stranges” Land der Unikate kann man auf ihrer Dawandashop-Seite betreten; hin und wieder findet man sie auf Berlins Szene-Märkten, sowie im Friendly Society. Und wenn nirgendwo DAS Hütchen dabei ist, wendet sich man sich am Besten direkt an jasminthestrange@yahoo.de. Anzutreffen ist sie natürlich auch auf Facebook.
3 Kommentare zu Street-Couture – die Guerilla-Modenschau der friendly society
War leider etwas zu spät dran an dem Tag
Freu mich auf´s nächste Mal!
Toller Beitrag.. und Danke für die Pix. Hier jibbet auch noch eine paar Backstage Infos : http://www.sheila-wolf.de/2011-07-11/friendly-society-berlin-und-der-guerilla-modezirkus/
Viele Grüße









Das war sooooo ein toller Nachmittag und die Babys von Jasmin sind wirklich der Hit!
Wer Lust hat kommt einfach mal zum stöbern und Käffchen in der FriendlySociety vorbei. Wir sind von Dienstag bis Sonntag für alle und alles offen.
Allen einen schönen Sommer, wenn er dann mal wieder reinschaut
Friendly Grüße, GoM