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Keine falsche Bescheidenheit – Über den richtigen Umgang mit der Gratiskultur des Internets

von Karsten Marowski / 11 Kommentare
03.11.2011 um 08:01 Uhr

Blogs sind kostenlose publizistische Angebote im Internet – kostenlos jedenfalls für den Leser. Zu so ziemlich jedem denkbaren Thema finden sich im Netz entsprechende Seiten. Blogs für Technikbegeisterte und IT-Interessierte, für Bücherwürmer und Leseratten, kulinarische Blogs mit Rezepten und Ernährungstipps, Reiseblogs mit Informationen zu so ziemlich jedem Land der Erde, Blogs für Filmfans oder Freunde der Fotografie, politische Blogs, Lawblogs, Mode- und Fashionblogs, DIY- und Kreativ- blogs,…Und so gut wie alles ist gratis zu haben.

Für den Content bereit stellenden Blogger ist das Angebot nicht wirklich „gratis“; sondern in der Regel mit einigen Mühen und Kosten verbunden: Man recherichert und stöbert, prüft und sichtet, schiesst Fotos, bearbeitet sie und schreibt Texte, die man nicht immer aus dem Handgelenk schüttelt, an denen man oft feilen muss. Auch die Kommunikation mit den eigenen Lesern nimmt Zeit in Anspruch. Das macht man gern und hat auch Spaß dran; aber Zeit und Mühe kostet es trotzdem.

Um sich für den Aufwand wenigstens etwas zu entschädigen, tun deutsche Blogger, und neuerdings vor allem auch die große und ständig wachsende Zahl der Kreativ- bloggerinnen, etwas ganz Unerhörtes: sie bieten auf ihrem Blog Werbeflächen an, um damit Einnahmen zu erzielen. Denn die Neigung unter den Lesern für Inhalte zu zahlen ist gering. Etwas was beispielsweise in den USA seit eh und je gang und gäbe ist, aber in Deutschland meist immer noch schwierig ist. Dieselben Leser, die die das Gratis-Angebot im Netz ausgiebig nutzen – jedenfalls ein relevanter Teil von ihnen – werfen den Bloggern dann die neue „Kommerzialisierung“ vor und sprechen von „Ausverkauf“.

Dieses merkwürdige Verständnis von der Gratiskultur des Internets findet sich offenbar auch bei vielen Firmen und Verlagen, die die DIY-Bloggerinnen als wertvolle Multipli- katoren und vermeintlich billige Content-Lieferanten entdeckt haben. Sie möchten die teilweise recht ansehnlichen Besucherzahlen in den Webangeboten der Kreativszene für sich nutzen; in der Regel aber ohne etwas dafür zu zahlen.

Seit etwa einem Jahr werden Bloggerinnen der weiteren Dawanda-Community-Umgebung mit Pressemitteilungen, Newslettern und E-Mails von Strickbuchverlagen und allen möglichen Online-Retailern bombardiert. Die Anfragenden möchten die Angefragte zum Beispiel als Autorin gewinnen – sie soll für das Online-Angebot des Verlags regelmäßig Texte zur Verfügung stellen. Und man glaubt dann, die Bloggerin sei hinreichend dadurch entlohnt, dass sie sich auf der Webseite des Verlags „einem größeren Publikum als Fachfrau präsentieren darf“; ihre Texte erscheinen „unter ihrem eigenen Namen“. Unter Umständen ist für sie sogar ein Buch aus dem Verlagssortiment drin (vergleiche den Beitrag von Constanze Derham).

Andere möchten auf dem Blog der Angesprochenen ihre Produkte vorgestellt und für kaufenswert befunden sehen; in solchen Beiträgen sollte dann an markanter Stelle ein Link zum Online-Shop des Retailers enthalten sein. Gesponserte Posts mit Partnerlinks sind der Renner; klassische Werbebanner sind eher nicht so beliebt. Als Gegenleistung für den „bezahlten“ Beitrag kann das Unternehmen gern ein paar Give Aways für die Leser des Blogs zur Verfügung stellen. Einkaufsgutscheine im Wert von 20-50 Euro. Sowas in der Art.

Ganz offensichtlich halten die Online-Marketing-Strategen die „Bastelmuttis“ für etwas beschränkt. Als wüssten die nicht, dass Blogs mit 40.000-120.000 Page Views im Monat ihren Wert haben. Die betroffenen Bloggerinnen reagieren entsprechend ungehalten.

Inzwischen ist das Thema Werbeanfragen von Unternehmen und PR-Agenturen in der Kreativblog-Szene in einigen amüsant-ironischen Beiträgen aufgearbeitet worden. So wie Constanze „ahnt“ auch „Frau Mutti“ (Pia Reichert), dass man für einen publizierten Produkt-Test mehr verlangen könnte als den Gegenwert einer Tütensuppe. Lesenswert sind dort wie im Nahtzugabe-Blogeintrag übrigens auch die Kommentare. In den Facebook-Kommentaren zur Ankündigung dieses Beitrags bin ich von Smilla Dankert auf ihr Standard-Antwortschreiben aufmerksam gemacht worden. Sehr nett :)

Wie soll man damit umgehen? Was die Mail-Anfragen der Unternehmen und PR-Agenturen angeht, lohnt, finde ich, die Aufregung nicht. Angebote kann man ablehnen! Man sollte sich informieren, sich vernetzen, mit anderen Betroffenen drüber sprechen; dann ein entsprechendes Angebot in Ruhe prüfen und bei Mißfallen in aller Deutlichkeit „nein, danke“ sagen. Da sollte man selbstbewußt sein, falsche Bescheidenheit ist hier wirklich fehl am Platz. Ich denke, dass es dann noch etwas Zeit brauchen wird, bis alle begriffen haben, das Kreativbloggerinnen sich nicht ganz so leicht über den Tisch ziehen lassen. Auch gegen die Masse der Anfragen, unter denen vor allem Bloggerinnen mit richtig guten Besucherzahlen zu leiden haben, kann man nicht wirklich etwas tun. Das ist gewissermaßen der Preis des Erfolgs. Man kann versuchen gleich von Anfang an die Fronten zu klären wie das beispielsweise Kai Müller auf seinem Kontakt-Link macht: „Es besteht kein Interesse an: Linktausch, Linkkauf, Pressemeldungen und Newslettern. Bitte akzeptieren Sie das, ich kann Karate.“. Aber das hilft sicher auch nur begrenzt.

Komplizierter scheint mir die Frage, wie man mit Lesern umgehen soll, die sich über Blogwerbung mokieren. Ich habe das Gefühl, dass da seitens der Kreativbloggerin vielfach noch eine Unsicherheit existiert. Man weiß nicht so recht: bin ich unverschämt, wenn ich das Angebot der PR-Agentur ablehne, oder ein höheres Honorar verlange (oder überhaupt eins)? Oder bin ich wirklich geldgierig, nur weil ich auf meinem Blog Werbeflächen anbiete; oder vielleicht sogar mal einen bezahlten Partnerlink in einem Text setze?

Die Antwort darauf scheint mir einfach: Nein! Ich meine, dass man als Kreativbloggerin auch den eigenen Lesern gegenüber selbstbewußt sein und notfalls mal Tacheles reden sollte. So wie es der junge Herr Wichmann auf seinem Blog uarrr.org tut:

…Personen, die absolut dagegen sind und Kommentare schreiben, die klingen wie „Hier ist ja nur noch Ausverkauf, voll doof, damals war alles besser,“ stelle ich mir vor, wie diese sechszehnjährigen Punkmädchen, die total gegen Kommerz sind und generell unsere Gesellschaft total doof finden. Weil sie es nicht besser wissen und keine Ahnung vom wirklichen Leben haben, weil sie ihr ganzes Geld von irgendwelchen Erziehungsberechtigten in den Arsch geblasen bekommen. Die Wahrheit ist allerdings, dass man Geld braucht. Und warum sollte man nicht Geld mit seinem Hobby machen?…“.

Es gibt das Problem der Ästhetik – dass Blogs auf denen viel Werbung platziert ist, oft unansehnlich sind und überladen wirken; aber da muss jeder für sich selbst klären, wieviel Unschönheit er oder sie in Kauf nehmen will. Inhaltlich gibt es nur eine wichtige Regel zu befolgen: immer transparent sein! Wenn man Partnerlinks setzt oder gesponserte Beiträge postet, muss man das immer kenntlich machen. Dann können die Leser selbst entscheiden, ob sie den Eindruck haben, dass da in der Produktvorstellung die aufrichtige Begeisterung eines Fanboys / -girls erkennen ist (und das kann der Fall sein, auch wenn für den Post Geld geflossen ist) oder ob einem der/die Blogger/in, da irgendwas unterjubeln will.

Noch eine Sache zum Schluss: Gratiskultur an sich meint etwas sehr sehr Gutes! Solange die Monetarisierung des eigenen Angebots möglich ist – eben etwa durch Werbung – bietet das Internet nämlich eine Demokratisierung im doppelten Sinne: man kann seine Meinung oder seine Informationen publizieren, jedermann zugänglich machen, ohne dass irgendein Gatekeeper das zensieren kann oder bestimmen kann, ob es veröffentlicht wird oder nicht. Und der Konsument hat die Möglichkeit unzensierte Inhalte zur Kenntnis zu nehmen. Freier Content und das Prinzip Open Source sind das Geschäftsmodell, die Existenzgrundlage des Internets. Denn das Internet wie wir es kennen, funktioniert nur wenn es sehr viele nutzen; und dazu braucht es einen freien Zugang, der nicht auf Schritt und Tritt durch Paywalls (u.a.) verbaut ist. Darüberhinaus besteht ein funktionierendes Internet aus einem Geben und Nehmen. Einer alleine ist im Netz nichts. Man muss zusammenarbeiten. Sich gegenseitig unterstützen.




11 Kommentare zu Keine falsche Bescheidenheit – Über den richtigen Umgang mit der Gratiskultur des Internets


01 / von nic {luzia pimpinella}
3. November 2011 um 10:08

DANKE… für diesen rundum gelungenen artikel. ich unterschreibe jedes wort und freue mich, dass das thema so umfassend aufgegriffen wurde.

mitterweile erreichen mich täglich mails, bei denen ich denke, der marketigpfiffige absender hält mich für irgendwie geistig minderbemittelt.

da haben die PRagenturen einiges zu lernen. doch das wird noch eine weile dauern, fürchte ich… solange es immer noch blogger gibt, die bereit sind, ein plätzchen/posting/link bei sich für ‘n appel und’n ei und ein bisschen standard-massenmail-honig um-bart-schmiererei zu verschenken… ;)

GLG… nic


02 / von Karsten
3. November 2011 um 12:22

Hi Nic,

freut mich, dass der Artikel gefällt. Bine (Frau Hoppenstedt ;) ) hatte mich schon vor einem halben Jahr mal auf das Phänomen aufmerksam gemacht. Danach hatt´s noch ne Weile gedauert bis das Thema rund wurde.

Diese PR-Spam kenne ich natürlich auch aus eigener Form, obwohl vielleicht in etwas anderer Form als bei Euch. Ich denke, diese extreme Form der Mißachtung gerade der Kreativbloggerinnen wird sich nach und nach schon geben; irgendwann werden die Agenturen schon merken, dass man Euch nicht so einfach über den Tisch ziehen kann.

Kannst ja bei den nächsten Anfragen Smillas Antwortschreiben verwenden ;)

Herzliche Grüße,
Karsten


03 / von Nicole
3. November 2011 um 12:34

Toll zusammengefasst! Danke für die wahren Worte ;-)


04 / von Sandra
3. November 2011 um 13:18

Hallo,
als “nicht Blogger” kann ich das hier beschrieben Phänomen voll und ganz verstehen, manche Firmen meinen vielleicht die Blogger merken es nicht…
Aber ganz ehrlich, die vielen tollen Verlosungen die sich immer mehr verbreiten sind doch für die Gewinne spendenen Firmen genauso “billige” Werbung.
Da scheint sich aber niemand drüber zu beschweren.
Und viele Blogs dienen mittlerweile nur noch dazu auf das persönliche Dawanda Sortiment zu verweisen, das was ursprünglich Blogs ausmachte geht oft völlig verloren. Das finde ich als reine Konsumentin total schade und viele Blogs haben dadurch für mich schon ihren Reiz und Charme verloren.
Gruß von (einer völlig Bloglosen)
Sandra


05 / von lou
3. November 2011 um 15:07

toller artikel. das ein blog überhaupt nicht kostenlos ist, unterschreibe ich direkt. ich blogge von mo – fr und es kostet mich unglaublich viel zeit und energie. noch hab ich nicht die größe an leserschaft, dass ich werbung auf meinem blog zulassen wollte, aber ich würde es machen, wenn die anzahl der leser da wäre. ich kann auf meinem blog machen was ich will und wenn jemand das zu kommerziell findet, dann soll er ihn doch nicht mehr lesen. ich kann den trubel nicht verstehen. ein journalist verzichtet ja auch nicht auf seine kohle oder? warum sollte das ein blogger? nee nee. jedem das seine.
lieben gruß
lou


06 / von tanja
3. November 2011 um 18:40

Toll zusammengefasst!

Ich hab auch immer wieder Anfragen zu Links für 20 Euro oder so. Da sag ich rigoros “Nein”, auch wenn sich da schon was hätte zusammen sammeln lassen und ich meinen Server raus hätte. Aber solche zigfach rausgehauenen, unpersönlichen Mailanfragen gehen mir am Hintern vorbei.

Wenn mir aber ein Produkttest angeboten wird, der für mich interessant klingt, weil ich das Gefühl habe, dass mich da jemand ausgesucht hat und ich nicht einfach eine Mail von Tausenden bekommen habe: Hey, warum nicht? Wenn dann noch zusätzlich Geld rausspringen würde, umso besser – tat es bisher aber nie. Keine Ahnung, ob ich da nicht hart genug verhandelt habe oder ob ich von Natur aus zu bescheiden bin, aber Gegenstände, die auch wirklich nutze, waren mir bisher immer genug.

Für mich ist aber eins ganz klar: Ich schreibe meine ehrliche Meinung, denn meine Stimme zu etwas kann man nicht kaufen.

Viele Grüße,

Tanja
:-)


07 / von Karsten
3. November 2011 um 21:23

@sandra, das ist natürlich richtig, dass ein Blog es nicht wert ist, weiterverfolgt zu werden, wenn er NUR noch aus Werbung besteht. Überhaupt kann man niemandem vorschreiben, einen bestimmten Blog zu lesen. Wenn mir ein Blog nicht mehr gefällt – möglicherweise eben weil er wie eine Litfaßsäule aussieht und man sich den Content zwischen Werbebannern zusammensuchen muss – dann ist das eben so. Damit muss dann der Blogger leben.

Das ist immer ein Balanceakt für den Blogger: wieviel Werbung will ich erlauben, um damit wieviel Geld zu verdienen; wieviel kann ich erlauben, ohne Leser zu vergraulen, mit der Folge, dass der Marktwert meines Blogs sinkt und ich so weniger verdiene (@lou).

Ich meine nur, dass nichts Verwerfliches daran ist, Geld aus seinem Blog zu schlagen. Es kann sein, dass die mittelbaren Folgen der Werbung dem Blog schaden und die Leser das zurecht bemängeln. Aber allein die Tatsache, dass ich Werbung zulasse, ist noch kein Grund mir als Blogger irgendwelche Vorwürfe zu machen. Lesern, die das tun, muss man klar und deutlich sagen, dass sie da falsch liegen.

Und (@tanja) wie gesagt: gegen bezahlte Produkttests ist nichts einzuwenden, wenn Deine Leser merken, dass Du dahinter stehst und es nicht NUR des Geldes wegen machst. Auch muss man am Ende selbst entscheiden, ob man so ein Angebot annimmt, obwohl die Entlohnung zu wünschen übrig lässt. Aber man sollte vielleicht schonmal dran denken, dass man eventuell die Preise für die anderen kaputt macht und sich die Kreativblogszene nie den gebührenden Respekt erarbeitet, wenn sich zu viele, zu oft, zu weit unter Wert verkaufen…

Liebe Grüße Euch allen; freut mich, dass Euch der Beitrag gefällt,
Karsten


08 / von Draußen nur Kännchen!
5. November 2011 um 15:18

Lieber Karsten!
Vielen Dank für diesen Artikel. Ich schicke nun immer einen link hierhin mit, wenn ich eines dieser sonderbaren Schreiben in meinem Emailpostfach finde. Danke dafür! Gemeinsam werden wir uns die Firmen schon erziehen ;o)

LG von Caro


09 / von Karsten
5. November 2011 um 20:01

Hey Caro,

herzlich gerne! Und gute Idee mit den Link; wird schon klappen ;)

Liebe Grüße,
Karsten


10 / von Lothar Lochmaier
9. Dezember 2011 um 12:04

Hallo Herr Marowski,

schön, dass es das Feed Magazin in kreativer Form weiter gibt. Die Schwierigkeit, für Blogger Einnahmen zu erzielen, lässt sich kaum auflösen, da die Zahlungsbereitschaft noch immer gering ist, und die Arbeit dahinter kaum gesehen wird (es sei denn man gibt (fragwürdige) Tipps wie “Über Nacht reich oder alle Schulden los”. So gesehen hat die Internetdemokratie ihren Preis, aber es werden sich sicherlich noch konkrete Mischformen zur Monetarisierung entwickeln.

Ich selbst war in den letzten Monaten stark in meine Bucherstellung “Schattenbanken” eingebunden – ein hoffentlich spannender Hackerroman im Finanzmilieu. Das Ganz spielt übrigens auch in den Berliner Unterwelten. Mehr dazu in meiner offizielen Präsentation:

http://lochmaier.wordpress.com/2011/12/02/schattenbanken-mein-neues-ebook-ab-sofort-zum-download/

Viele Grüße und alles Gute!
Lothar Lochmaier


11 / von Tira-Mi-Su
13. April 2012 um 09:40

Hach ja … leidvolles Thema.

Mein Blog ist noch recht klein und da stellt sich die Frage auch grundsätzlich noch lange nicht, ob ich damit Geld verdienen könnte/ sollte. Da ich ihn jedoch in erster Linie als Hobbyblog konzepiert habe, werde ich davon wohl eher Abstand nehmen.

Einzige Ausnahme bisher: Ein gratis Wandtattoo nach Wahl für 45,- € (für jemanden mit einem jungen Blog und noch sehr wenig Lesern ist das echt was Tolles gewesen), über das ich im Übrigen nicht ausschließlich lobend berichtet habe. Glaubwürdigkeit und Transparenz sollte sich meiner Meinung nach nämlich jeder Blogger bewahren.
Den dazu gehörigen Banner des Unternehmens habe ich auf meinem Blog übrigens auch jetzt noch behalten, weil er erstens zufällig toll zum Bloglook passt und zweitens, weil ich in diesem (Ausnahme)Fall gerne für dieses Unternehmen werbe, bei dem ich auch hin und wieder etwas kaufe.

Leider ist auch mir aufgefallen, dass einige (ursprünglich mal echt großartige) Blogs durch gehäufte Werbepostings ihren Glanz verloren haben. Da werden dann ganze Seiten mit Lobhymmnen auf z.B. Isolierflaschen (für die Bloggerin gab es natürlich das Gratisexemplar) zugepappt und man fragt sich zwangsläufig, was das dann noch mit einem Dekoblog zu tun hat.
Solange derartige Posts objektiv geschrieben sind und zur Blogthematik passen, finde ich sie aber okay. Muss letztlich jedoch jeder Blogger selbst für sich entscheiden…




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