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Der Anfang ist nah!

von Karsten Marowski / 0 Kommentare
23.12.2011 um 15:07 Uhr

2011 war für uns, das Feed-Magazin, – wie soll ich das sagen: kein gutes Jahr. Wir haben uns mit unserer Mini-Redaktion abgekämpft, um zwei – möchte mal sagen – recht passable Print-Ausgaben herauszubringen. Haben dabei nichts verdient, sondern kräftig zugeschossen. In der Hoffnung, dass es uns gelingen würde, im Laufe des Jahres einen Investor zum Einstieg bewegen zu können, mit dem wir seit dem Frühjahr im Gespräch waren. Mit dem bitter nötige Investitionen getätigt und die Markteinführung zum Abschluss hätte/n gebracht werden können. Es kam anders.

Wir geben gerne zu, dass uns das Scheitern des Deals mit dem angesprochenen Investor im Sommer gut die Beine weggehauen hat und wir erstmal nicht so richtig wußten, wie es weitergehen sollte. Was folgte war nichts Ganzes. Eine echte Investorensuche gab es dieses Jahr dann nicht wirklich mehr. Nicht nur weil wir gesehen haben, dass noch einiger Gehirnschmalz verbraten werden musste, um ein Konzept zu formulieren, mit dem man vorstellig werden kann; sondern vor allem, weil sich rundherum die schlechten Nachrichten derart häuften (nur als Beispiel: Uncle Sallys), dass die Erfolgsaussichten, dieses Jahr noch einen Partner zu finden, gen null tendierten.

 

Der Plan. Print soll es schon sein

Was feststeht, ist das wir in jedem Fall ein Print-Magazin bleiben wollen. Alle Überlegungen in Richtung eines reinen E-Magazins, Online-Magazins oder dergleichen haben Weniges für sich und Vieles gegen sich. Es würde den Rahmen sprengen an dieser Stelle alle Argumente und Überlegungen aufzuführen. Natürlich gibt es Manches, dass gegen Print spricht, aber nach reiflicher Überlegung sehen wir für uns nur als Print-Magazin eine Perspektive.

Unser Vorteil ist, dass wir uns von Anfang an auf so kleinem Fuß bewegt haben, dass es keine exorbitanten laufenden Kosten zu stemmen galt, die einem sofort das Genick brechen, wenn Einnahmen ausfallen. Das ganze Projekt wurde von zweieinhalb enthusiastischen Spackos auf Basis freier Mitarbeiterschaft betrieben. Ohne die Deckungslücken der Print-Ausgaben könnten wir noch ein ganzes Weilchen durchhalten. Weitere Print-Ausgaben kriegen aber wir nicht mehr aus eigener Kraft auf die Reihe. Auf lange Sicht geht nichts ohne Investor, Sponsor, Förderer,… Wir nehmen im Neuen Jahr einen neuen Anlauf in Sachen Partnersuche; mit der nächsten Print-Ausgabe vor dem Sommer zu rechnen, wäre aber unrealistisch.

In der Zwischenzeit, ab dem 1.Januar, bemühen wir uns hier ein ansprechenderes Online-Programm zu bieten (dazu bei späterer Gelegenheit Ausführlicheres). Wir machen jetzt erstmal eine kurze schöpferische Pause. Im alten Jahr passiert hier nichts mehr. Pünktlich zum 1. Januar sind wir wieder da.

Wir wünschen Euch ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr! Macht´s gut; 2012 sehen wir uns wieder.




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