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15 Minutes of Fame – 10 Jahre Kurzfilmfestival “Shortmoves” in Halle

von Karsten Marowski / 0 Kommentare
13.09.2010 um 15:11 Uhr

Die Moderatoren des Festivals 2009 im Gespräch mit den Filmemachern Martin Hentze und Robert Pohle. Foto: Matthias Kretschmann.

Als SHORTMOVES im Jahr 2001 das erste Mal stattfand, war es eine Möglichkeit unter Kommilitonen filmische Abschlussarbeiten zu teilen. Doch was als spontaner Einfall von Studenten geboren wurde, ist eine wertvolle Ergänzung für die Kulturlandschaft der grauen Diva Halle.  Da es anfangs an Einsendungen aus dem deutschsprachigen Raum mangelte, wurde das Festival gleich bei seinem Debüt 2001 international.

Organisiert wird es federführend von Studierenden und Dozenten des Departments Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 378 Kurzfilme aus 31 Ländern wurden eingesandt, 20 davon hat die SHORTMOVES -Filmkommission ins Festival-Programm aufgenommen. Die ausgewählten Filme laufen am 17. und 18. September in zwei halleschen Kinos.

Den Filmemachern wurden keine Bedingungen gestellt, einzige Ausnahme: Kein Film darf länger als 15 Minuten sein. Im Wettbewerb vertreten sind Dokumentationen, Spiel-, Animations- und Experimentalfilme aus sieben Ländern.

Zuschauerandrang bei Shortmoves Ausgabe 2009. Foto: Matthias Kretschmann.

Das Festival steht in seinem Jubiläumsjahr unter dem Motto “15 Minutes of Fame”, angelehnt an Andy Warhol. Der Künstler und Filmemacher äußerte 1968 die Kritik, Ruhm sei allen zugänglich, aber flüchtig. SHORTMOVES will diskutieren, ob der Kurzfilm ein flüchtiges, mediales Produkt ist und seiner untergeordneten Stellung entgegen wirken. Zu diesem Zweck findet in diesem Jahr erstmalig eine Podiumsdiskussion statt. Am 18. September um 17 Uhr treffen Branchenkenner und Kurzfilmexperten im LUX.Kino am Zoo in Halle/Saale auf interessiertes Publikum, um sich der Frage zu widmen, wie es um die Zukunft des Kurzfilms beschaffen ist. Die Podiumsdiskussion steht allen Interessierten offen, der Eintritt ist frei.

Am Ende des Festivals am Samstagabend entscheiden eine Jury sowie das Publikum, welcher Film einen Preis verdient hat. Es werden ein Preis der Kunststiftung Sachsen-Anhalt (dotiert 1000 Euro), ein Preis der Fachjury, gestiftet von MotionWorks (500 Euro) sowie der Publikumspreis (500 Euro), gestiftet vom Studentenwerk Halle, verliehen.


Das Shortmoves-Team: Kathrin Becker, Hannes Beßler, Patrick Boose, Ruzha Kalinova Georgieva, Nadine Gonnschorek, Anna-Katharina Gruner, Steve Helling, Karoline Knaup, Juliane Kranz, Matthias Kretschmann, Julius Lukas, Constanze Lupondije, Mariya Petrova, Anne Schauer, Stephanie Scholz, Susanne Schultz, Henriette Stallbaum, Sabine Wöller. Foto: Tino Jotter.

Mehr Infos unter: Shortmoves.de, Hallisches Institut für Medien e.V., Mansfelder Str. 56, 06108 Halle, office@shortmoves.de.




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